Gründungsblog 16: Ordnung ist das halbe (Arbeits)leben

© 3D-Rendering: www.corporate-interaction.com

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Im letzten Blog schrieb ich darüber wie flexibel man als Selbständige sein kann. Klar fordert das die entsprechende Disziplin und harte Arbeit. Denn man muss auch alles drum herum erledigen. Denn neben dem eigentlichen Geschäft gibt es ja bekanntlich noch die Buchhaltung, das Kontakte halten, die Infrastruktur, die zur Arbeit dazugehört, am aktuellen Stand halten und die Geschäftsabläufe zu dokumentieren. Mit letzterem möchte ich mich heute beschäftigen.

 

Protokollieren Sie ihren Arbeitsalltag mit

Ich lege mir für jeden Geschäftsbereich eine Liste bzw. ein Protokoll an. Darin halte ich fest, welche Aufgabe ich wann mache. Dazu schreibe ich mir die Kontaktpersonen, den Zweck der Kontaktaufnahme, die Tätigkeit und diverse Anmerkungen dazu. Das kann beispielsweise in einem Exceldokument erfolgen. Dabei soll man schon beim Verfassen des Protokolls mit bedenken, dass man auch mal ein Ereignis, eine Person oder Telefonnummer suchen möchte. Daher ist es von Vorteil, möglichst wiederauffindbare und zuordenbare Begriffe zu wählen. Dann kann ich über die Suchfunktion das Datum, einen Firmennamen, ein Ereignis, einen Begriff eingeben und ich bekomme hoffentlich das gewünschte Ergebnis.

 

Auch das Netzwerken am Abend gehört ins Protokoll

In einigen der vorangegangenen Gründungsblogartikel wird über das Netzwerken berichtet. Die Kontakte, die sie tagsüber haben sollten wie beschrieben, in einer Liste festgehalten werden. Aber auch wenn Sie auf einer Veranstaltung sind und die für Sie interessante Menschen kennengelernt haben, dann bitte diese Kontakte mit ins Protokoll nehmen. Dann haben sie nicht das Problem des Visitenkartenberges, der sich nur schwer abbauen lässt. Zusätzlich können Sie sich aktuell Notizen zur jeweiligen Person machen, die sie getroffen haben.

 

Sie haben schwarz auf weiß, wie ihr Arbeitsalltag aussieht

Eh klar, werden Sie denken, man arbeitet permanent und kann sich nie wirklich zurücklehnen. Mit Hilfe der Aufzeichnungen wird man jedoch im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, was tatsächlich und was gefühlt viel gearbeitet wurde. Es lassen sich darüber hinaus noch viel mehr Dinge daraus ablesen. Darüber werde ich in einen der nächsten Blogs schreiben.

 

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Author: Maria Nasswetter

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